Verben zeigen mehr als sichtbare Bewegung
Viele Verben sagen, was jemand tut: laufen, malen oder klatschen. Andere beschreiben einen Zustand oder ein Geschehen: sein, schlafen oder regnen. Deshalb reicht „Kann ich das vormachen?“ allein nicht immer aus.
Suche ein Wort, das du mit ich, du oder wir verbinden kannst. Aus „malen“ wird „ich male“, „du malst“ und „wir malen“.
Von der Grundform zur passenden Form
Die Grundform ist die Form im Wörterbuch: spielen, lesen, sein. Im Satz passt sich das Verb an: Das Kind spielt. Die Kinder spielen.
Nicht jedes Verb verändert sich gleich. Aus lesen wird du liest. Aus sein wird ich bin. Sprich die Wörter in ganzen Sätzen und höre genau hin.
Im Satz nach der Verbform suchen
Lies: Der Otter schwimmt im Fluss. Frage, was der Otter macht. Schwimmt ist hier die Verbform. Die Grundform heißt schwimmen.
In „Elmo hat gemalt“ gehören hat und gemalt zusammen zum Prädikat. Ein Verb kann also im Satz mit weiteren Verbformen zusammenstehen.
Jetzt bist du dran
Probiere die Aufgaben zuerst selbst. Klappe danach die Lösung auf und vergleiche auch den Weg dorthin.
Welches Wort ist das Verb: Der Vogel singt laut?
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singt. Die Grundform heißt singen.
Setze ein: Du … ein Bild. Grundform: malen.
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Du malst ein Bild.
Ist schlafen ein Verb, obwohl du dabei still liegst?
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Ja. Du kannst sagen: ich schlafe, du schläfst, wir schlafen.
Häufige Fragen
Sind Verben immer Tuwörter?
Tuwort ist eine Lernhilfe. Verben können auch Zustände oder Geschehen beschreiben, zum Beispiel sein oder regnen.
Werden Verben großgeschrieben?
Gewöhnlich schreibt man sie klein. Am Satzanfang oder als Nomen gebraucht gelten andere Regeln, etwa „Das Lesen macht Spaß“.