Mit kleinen Mengen beginnen
Lege Papier, Pinsel, Wasser und eine Mischfläche bereit. Setze etwas Gelb und etwas Blau nebeneinander. Gib zuerst wenig Blau zum Gelb und verrühre die Farben.
Beobachte das Grün, das entsteht. Füge vorsichtig mehr von einer Farbe hinzu. Beschreibe, ob sich der Ton eher in Richtung Gelb oder Blau verändert.
Vermutung und Ergebnis vergleichen
Im einfachen Wasserfarben-Mischmodell ergeben Gelb und Rot häufig Orange, Rot und Blau ein Violett, Gelb und Blau ein Grün. Die genauen Töne hängen von den verwendeten Pigmenten ab.
Nicht jedes Blau und Rot ergibt ein leuchtendes Violett. Ein eher bräunlicher Ton bedeutet nicht automatisch, dass du etwas falsch gemacht hast. Vergleiche verschiedene Farben, wenn du welche hast.
Licht ist ein anderes Mischmodell
Hier geht es um Malfarben. Auf einem Bildschirm wird farbiges Licht gemischt. Dafür gelten andere Regeln. Deshalb können Aussagen über Bildschirmfarben anders aussehen.
Spüle beim Malen den Pinsel zwischen zwei Versuchen aus. Sonst mischt eine alte Farbe unbemerkt mit. Notiere neben deiner Probe, welche Farben du verwendet hast.
Jetzt bist du dran
Probiere die Aufgaben zuerst selbst. Klappe danach die Lösung auf und vergleiche auch den Weg dorthin.
Welche beiden Malfarben probierst du für Grün aus?
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Gelb und Blau.
Warum spülst du den Pinsel aus?
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Damit keine vorige Farbe unbemerkt in die neue Mischung gelangt.
Gelten dieselben Mischregeln für Bildschirmlicht?
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Nein. Lichtfarben und Malfarben werden nach unterschiedlichen Modellen gemischt.
Häufige Fragen
Wird jede Mischung gleich aussehen?
Nein. Die Pigmente, Mengen und das Material verändern den Ton.
Was mache ich, wenn das Violett bräunlich wird?
Vergleiche die verwendeten Blau- und Rottöne. Nicht jedes Paar eignet sich für ein leuchtendes Violett.